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Fünf Tipps für einen entspannten Umzug

25. Oktober 2017
Umzugskarton

Vor knapp drei Wochen bin ich umgezogen – es war einfach mal wieder Zeit für einen Tapetenwechsel. Der größte Stress liegt nun also endlich hinter uns. Auch wenn es bei diesem Umzug keine größeren Katastrophen gab, sind wir teilweise trotzdem ganz schön ins Schwimmen gekommen. Damit es euch nicht so ergeht, kommen hier meine Top 5 Tipps für einen entspannten Umzug:

Tipp 1: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Wir haben uns ehrlich gesagt recht spät um den organisatorischen Kram gekümmert. Erst als wir bereits beim Kistenpacken und Renovieren waren, haben wir uns um einen neuen Stromanbieter gekümmert. Besser wäre es natürlich gewesen, sich schon viel früher um einen neuen Strom-, Internetanbieter & Co zu kümmern. Auch den Nachsendeauftrag bei der Post sollte man früh stellen, da sonst ggf. Post im alten Briefkasten landet. Allen Friedrichshainern kann ich außerdem ans Herz legen, sich frühestmöglich einen Termin beim Bürgeramt für die Ummeldung zu reservieren, da hier die Wartezeit meist 1 bis 3 Monate beträgt.

Tipp 2: Geiz ist nicht immer geil

Gerade bei Verpackungsmaterial empfehle ich euch, nicht knausrig zu sein. Kauft lieber 10 Umzugskartons mehr, als dass ihr während der letzten Tage vor dem Umzug euch noch um solche Ärgernisse kümmern müsst. Wir sind etwa zwei Wochen vor dem Umzug zum Hellweg am Ostbahnhof gefahren und haben uns mit Umzugskartons, Paketband, Kabelbindern, reißfesten Säcken, Zurr- und Spanngurten eingedeckt. Zuhause haben wir uns dann eine „Einpack-Station“ eingerichtet, wo all diese Dinge plus Edding für die Beschriftung bereit lag. Achja, nicht zu vergessen ist natürlich, dass man die Umzugskartons dann wieder auf ebay Kleinanzeigen gebraucht verkaufen kann – so bekommt man sogar noch etwas Geld zurück.

Tipp 3: Ich packe meinen Koffer…

Am Tag nach dem Umzug ging in der neuen Wohnung das große Suchen los. Ich bin den halben Tag ohne Socken herumgelaufen, weil ich sie einfach nicht finden konnte. Auch mein Shampoo war spurlos verschwunden, weshalb ich kurzerhand Duschbad für meine Haare verwendet habe. Ich denke, das nächste Mal werde ich mir einfach einen Koffer wie für einen Urlaub packen – so hat man alles Wichtige parat und muss nicht haufenweise Kisten durchwühlen.

Tipp 4: Help! I need somebody – Help!

Wie ich euch bereits berichtet habe, haben wir uns für eine Umzugsfirma entschieden. Das ist natürlich eine Geldfrage. Jedoch waren wir insbesondere am Umzugstag mega happy mit unserer Entscheidung, da der Tag an sich so für uns halbwegs entspannt war. Natürlich haben wir trotzdem mit angepackt, aber es ging schon um einiges schneller als bei den vergangenen Umzügen mit Freunden. Um 8.30 Uhr sind die Jungs angerückt; um 14.30 Uhr war der Umzug durch.

Tipp 5: Don’t panic! Zeitpuffer einplanen

Wir haben uns bei der Renovierungsplanung völlig verkalkuliert. Das führte dazu, dass wir in unserem „Urlaub“ um 6 Uhr aufgestanden sind und bis 22 Uhr durchgearbeitet haben. Nach vier Tagen waren wir völlig fertig. Daher mein dringender Tipp: Plant ausreichend Pufferzeit ein! Wir haben einen Puffertag eingeplant und selbst der hat nicht gereicht.
Beispiel Wände streichen: Wir haben zwei volle Tage für das Streichen der Wände eingeplant. Jedoch muss man halt nicht nur die Wände streichen, sondern zuvor müssen erst einmal alte Löcher zugespachtelt werden. Die Spachtelmasse muss dann trocknen. Dann muss der Raum mit Malerkrepp ordentlich abgeklebt werden. Je nachdem wie verwinkelt der Raum ist, kann das auch ganz schön lange dauern. Tja, und uns ist dann noch die Farbe ausgegangen, weshalb wir noch einmal spontan zum Hellweg mussten. Je nach Farbqualität und Farbintensität muss man die Wände sogar zwei Mal streichen. Ich denke ihr wisst, worauf ich hinaus will… 😉

Ach übrigens: Einige Arbeitgeber bieten einen oder zwei Tage Sonderurlaub bei Umzügen an. Fragt doch einfach mal bei euch nach!

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3 Kommentare

  • Antworten Anna 5. November 2017

    Danke für deine Tipps 🙂 LG, Anna von Annasbeatyblog.com

  • Antworten Margit 5. November 2017

    Mein Tipp: Einfach NICHT umziehen 😉

  • Antworten ina 6. November 2017

    Auch gut: Bereits Wochen vor dem Umzug mit Zeitungen sammeln anfangen. Dann hat man beim Packen genügend Material, um Gläser & Co sicher einzupacken.

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