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Ein Wochenende in Görlitz

10. Juni 2016

Wir Berliner kennen alle den Görlitzer Bahnhof und den Görlitzer Park, aber wer war eigentlich schon mal in Görlitz? Vor Kurzem habe ich ein Wochenende dort verbracht, da ich auf dem 70. Geburtstag meiner Stiefoma eingeladen war. Klingt nicht sonderlich spektakulär, aber es war ein ganz schönes Kontrastprogramm zu meinen typischen Wochenenden in Berlin, die dann doch oftmals aus langen Abenden in Bars und Clubs bestehen.

Die 54.000 Einwohner große Stadt ist eigentlich gar nicht so weit weg von Berlin, ich war ca. 2,5 Stunden mit dem Zug unterwegs. Als ich ankam wurde ich auch gleich mit Sekt begrüßt, was ich erst mal nicht erwartet habe, da es erst 12:30 Uhr war. Die ersten sind auch schon wieder gegangen, weil die älteren Damen und Herren schon gegen 10 Uhr angefangen haben mit dem Sekt, was ich recht sportlich finde für Freitag Vormittag, aber ich würde es wahrscheinlich nicht anders machen 🙂 Der Geburtstag war sehr nett und gefeiert wurde in einer kleinen Pension im Grünen.

Am Tag darauf durfte ich dann auch endlich ein bisschen was von der Stadt sehen. Vorher waren wir aber noch an der Neiße und an dem angrenzenden Wald spazieren, was wirklich schön war.

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Nach dem Spaziergang ging es in die Altstadt und wir waren am Görlitzer Warenhaus, der Frauenkirche, am Dicken Turm, am Heiligen Grab und an der Peterskirche. Zusätzlich waren wir noch kurz in Polen, da Görlitz die östlichste Stadt in Deutschland ist und nur eine Brücke Deutschland und Polen trennt.

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Mir hat Görlitz sehr gut gefallen und ich kann allen, die mal ein bisschen Erholung in einer kleineren Stadt suchen, einen Kurztrip empfehlen.

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