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10 Tipps für einen Kurzurlaub in Kopenhagen

8. April 2018

Anfang März haben mein Mann und ich eine Woche Urlaub in Kopenhagen gemacht. Wir hatten auf ein paar schöne Frühlingstage gehofft und haben kalte Wintertage bekommen. Aber wir hatten trotzdem eine sehr schöne Zeit! Hier kommen meine besten Tipps für einen Kurzurlaub in Kopenhagen:

  1. Spaziergänge: Kopenhagen ist im Vergleich zu Berlin eine kleine Stadt. Hier leben gerade mal 600.000 Menschen. Dementsprechend liegt auch alles nah beieinander. Wir haben die Zeit genutzt, um ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen. Unsere drei Favoriten waren Nyhavn sowie die zwei Hafenspaziergänge zur Kleinen Meerjungfrau und von Kalvebod Bølge, hier läuft man über Stege über dem Wasser, über die Bryggebroen, eine Brücke ausschließlich für Fahrradfahrer und Fußgänger, zurück Richtung City.
  2. Sightseeing: Natürlich haben wir neben der Kleinen Meerjungfrau auch die klassischen Sehenswürdigkeiten besucht. Besonders lohnenswert fanden wir den Runden Turm, den Wachwechsel bei der Amalienborg (stellt euch hier am besten vorne links hin – da habt ihr den besten Blick!) und Christiansborg mit den königlichen Empfangsräumen, der royalen Küche und den Ställen, wo wirklich wunderschöne weiße Pferde unterstehen.
  3. Copenhagen Card: Falls ihr Kulturinteressierte seid, solltet ihr euch die Copenhagen Card besorgen. Die All-inclusive City Card gilt für die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen. Sie gibt es für 24, 48, 72 oder 120 Stunden. Die Copenhagen Card kostet zwar eine ganze Stange Geld, aber dafür kann man auch in verschiedene Häuser einfach mal nur „reinschnuppern“, ohne schlechtes Gewissen zu haben oder viel Geld auszugeben.
  4. Christiania: Hier ist was los, sage ich euch! Christiania ist eine alternative Wohnsiedlung, die allgemein als rechtsfreier Raum gilt. Vom Feeling her erinnert Christiania ein wenig an die besetzten Häuser in Berlin. Besonders krass ist die Pusher Street. Hier sind mehrere Stände aufgebaut; ein wenig sieht es aus als wäre man auf einem Markt. Jedoch werden an den Ständen nicht Gemüse oder Kuchen angeboten, sondern verschiedenste Drogen, allen voran natürlich Gras. Touristen werden in der Pusher Street geduldet, jedoch sollte man hier keine Fotos machen.
  5. U-Bahnfahrt: Die U-Bahnen in Kopenhagen sind fahrerlos. Dementsprechend lohnt es sich, einmal ganz vorne einzusteigen und eine Linie bei einem Coffee to go durchzufahren. Teilweise hat es sich wie eine kleine Achterbahnfahrt angefühlt!
  6. Fahrradfahren: Kopenhagen ist eine Fahrrad-Stadt! Hier gibt es wunderbare, breite Wege und die anderen Fahrradfahrer sind nicht ansatzweise so aggressiv wie in Berlin. 😉 Durch die kurzen Wege seid ihr außerdem echt schnell am Ziel.
  7. Aquarium „Den Blå Planet“: Das Aquarium in Kopenhagen ist Nordeuropas größtes Aquarium und lohnt sich dementsprechend. Hier können Haie, Korallenfische und Seepferdchen bestaunt werden. Highlight für uns waren die Fischfütterungen, insbesondere die von den Haien, der Tunnel durch das größte Becken sowie das kleine Streichelbecken.
    Tipp: Das Aquarium kann mit der Copenhagen Card kostenlos besucht werden! Außerdem ist es sehr nah am Flughafen und kann somit gut vor dem Abflug nach Hause angesteuert werden.
  8. Ausflug nach Malmö: Um ehrlich zu sein, ist Malmö kein echtes Highlight. Aber der Weg dorthin über die Öresund-Brücke war schon ziemlich cool. Sichert euch im Zug unbedingt einen guten Fensterplatz! Ansonsten habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Fuß auf schwedischen Boden gesetzt. Wir sind durch die Stadt geschlendert und haben schwedische Lakritze gekauft. Dann ging es wieder zurück nach Kopenhagen.
  9. Hans Christian Andersen Märchen: So wie die Märchen der Gebrüder Grimm zu Deutschland gehören, sind die Märchen von Hans Christian Andersen typisch für Dänemark. Wir haben uns jeden Abend die Märchen als Hörspiele auf Spotify angehört. Hier findet man sowohl die Klassiker wie „Die kleine Meerjungfrau“ und „Däumelinchen“ als auch ein paar unbekannte Stücke.
  10. Essen gehen: Mhhh, ihr glaubt nicht, wie lecker wir in Kopenhagen gegessen haben. Lasst die Hostelküchen hinter euch und geht rein in die zahlreichen Restaurants der Stadt! Wir waren so begeistert, dass es zu den Highlights noch einen einzelnen Blogpost geben wird.

Wart ihr schon einmal in Kopenhagen? Falls ja, was hat euch am besten gefallen?

Bunte Häuser in Nyhavn/Kopenhagen

Nyhavn

 

Wachwechsel in Amalienborg/Kopenhagen

Wachwechsel in Amalienborg

 

Statue der kleinen Meerjungfrau in Kopenhagen

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